Der Einladung zum dritten Farmwalk auf den Betrieb von Hergen Stoffers in Butjadingen/Waddens sind viele interessierte Landwirte aus der Wesermarsch und Umgebung gefolgt. Angedacht war der dritte Farmwalk als ein kleiner Betriebsbesuch zwischen dem Betriebsleiter Hergen Stoffers und dem Pilotbetriebslandwirt Heiko Holthusen, der erst seit diesem Jahr die Kurzrasenweide auf seinen Flächen intensiv umsetzt und gerne von den Erfahrungen des Berufskollegen lernen wollte. Aus dem persönlichen Betriebsbesuch entwickelte sich ein kleiner Farmwalk mit der gesamten

Weidecoach-Gruppe, bei dem schwerpunktmäßig der Betrieb von Hergen Stoffers vorgestellt wurde und Antworten auf die offenen Fragen gesucht wurden.

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Lehnin - In der kleinen Gemeinde Kloster Lehnin im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg hielt man von der Idee, die Tiere 365 Tage im Jahr draußen zu halten, zu Beginn nicht besonders viel. Denn die Standortverhältnisse und die niedrigen Niederschlagsmengen von nur durchschnittlich 550 mm im Jahr sind nicht optimal für eine intensive Weidehaltung nach irischen Prinzip. Doch Paul Costello aus Galway, Irland und sein Team, nehmen die Herausforderung an. Das bedeutet: Grüne Weiden, Kreuzungstiere, saisonale Abkalbung und ein Ire im Osten Deutschlands.

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Wissen, was auf der Fläche steht!

Einmal wöchentlich werden die Weideflächen der Pilotbetriebe des Projektes Weidecoach abgelaufen und mit der Rasenschere gemessen. Der Weideaufwuchs wird in kg TM/ha angegeben und unterstützt bei der Festlegung der Rotationreihenfolge der Paddocks. Mithilfe der Messdaten wird nicht nur das Weidemanagement optimiert, sondern auch das erfahrene Weide-Auge korrigiert und geschult. Die genaue Einteilung der Weideflächen nach dem Bedarf der Milchkühe minimert die Futterverluste auf der Fläche und reguliert den Anteil an Zufütterung.

Hier geht es zum Video: Weidecoach_Messen_Video.MOV

Messen in sechs Schritten LD 16.07.2018

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Das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen lud letzte Woche die am Projekt Weidecoach beteiligten Milchkuhhalter zum Farmwalk. Thema des praktischen Austauschs waren Treibwege, Tränken und Zäune. Wir durften einige Tipps für Sie mitbringen.

Beitrag von Katrin Berkemeier Elite Magazin, veröffentlicht am 17.09.2018 

 

Beim vierten Weiderundgang, dem "Farmwalk", im Rahmen des Projektes Weidecoach vom Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen e.V. trafen sich Weidecoach Lena Dangers und einige der am Projekt beteiligten Weidemilch-Landwirte auf dem Hof und den Weiden von Dirk Hanken bei Oldenburg.

Der Herbst naht und damit tendenziell die Nässe – Anlass des Treffens war es daher, sich in der Gruppe mit dem Thema Infrastruktur Weide und insbesondere Treibwegen auseinander zusetzen und dazu auszutauschen. Ganz gemäß dem Projekt-Motto "Wissen zur Weide zurück holen und dabei voneinander und miteinander lernen", so beschreibt es Lena Dangers, die als Projektleiterin auch die Weiderundgänge organisiert und moderiert.

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