Hintergrund

Der Verbraucher assoziiert eine nachhaltige Milchproduktion häufig mit Weidehaltung und ist zunehmend bereit einen höheren Preis für Molkereiprodukte aus Weidemilch zu zahlen. Durch die erfolgreiche Umsetzung des Weidelandprojektes Niedersachsen wurden Standards und Infrastruktur für die Deklaration und die Vermarktung von Weidemilch auf den Weg gebracht und in Deutschland etabliert. Auch im Hinblick auf die langfristige Zielsetzung, mit Weidemilch einen erhöhten Erzeugerpreis zu erhalten, kann in der Praxis trotz dessen eine verhaltende Reaktion beobachtet werden. Der langanhaltende Trend der ganzjährigen Stallhaltung und einer intensiven Futterkonservierung sind bislang noch vorherrschend, obwohl die Weidehaltung neben gesellschaftlicher Anerkennung auch ökonomische und tiergesundheitliche Potentiale aufzeigt.

Grünlandzentrum holt irischen Weideexperten nach Norddeutschland um direkt vor-Ort mit Landwirten über Möglichkeiten der Übertragbarkeit des irischen Weidesystems zu diskutieren.

Weideinteressierte Landwirte aus Niedersachsen informieren sich über das irische Weidemanagement.

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Voneinander lernen lautet das Motto der Farmwalks. Bei den regelmäßigen Grünlandbeghungen soll neben der Wissensvermittlung, auch das Messen von Aufwüchsen und das Kalkulieren der Trockenmasseerträge zu festen Bestandteilen angewandt und erprobt werden.

Landwirte holen sich Tipps bei Weiderundgang in Nordenham

Farmwalk Grünlandzentrum Weidecoach

Auf dem Hof von Hendrik Lübben (links) gaben Ringberaterin Mara Lungershausen (3. von links) und die neuseeländische Herdenmanagerin Ilka Seebeck (5. von links) zahlreiche Tipps zu Futterzusammensetzung und Grasaufwuchs. Foto: Grünlandzentrum



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