AP 4: Raumplanung und Ökosystemleistungen in der integrierten ländlichen Entwicklung
Wie lässt sich das Konzept der ÖSL auf regionaler und kommunaler Ebene in der Raumplanung implementieren und angesichts der Herausforderungen des Klimawandels normierend und steuernd einsetzen? Wie lässt sich darüber hinaus die Bewertung der ÖSL in Förderinstrumente der Agrarpolitik integrieren?
Das Arbeitspaket 4 (AP 4) Raumplanung befasst sich mit den planerischen Rahmenbedingungen und regionalpolitischen Fördermöglichkeiten hinsichtlich der Transformation des Agrarsektors im Zusammenspiel mit dem Wassermanagement und anderen Raumnutzungsinteressen. Dabei setzt sich das Arbeitspaket aus zwei Teilarbeitspaketen zusammen. AP 4a: Operationalisierung von Ökosystemleistungen für die räumliche Planung und AP 4b: Honorierung ökosystemstärkender Leistungen durch Agrar- und Regionalförderung. Beide Arbeitspakete sind eng miteinander verknüpft und stützen sie ihre Forschung auf das Konzept der Ökosystemleistungen (ÖSL). Innerhalb des Gesamtprojekts soll es als gemeinsame Bewertungs- und Sprachgrundlage fungieren. Gemeinsam mit dem AP 1 und dem AP 2 koordiniert das AP 4 die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit auf Grundlage des Konzepts der ÖSL.
Zur Beantwortung der übergeordneten Fragestellungen werden verschiedene qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung eingesetzt. Diese umfassen unter anderem die Durchführung von Workshops mit verschiedenen partizipativen Elementen sowie weitere Datenerhebung durch Literaturrecherche, Umfragen und Interviews.
Ziel ist es, durch die Operationalisierung der ÖSL in der Raumplanung einen normativen Rahmen zu schaffen, über den Förderungsmöglichkeiten ausgestaltet werden können.
