AP 1: Aufbau und Betrieb regionaler Gebietskooperationen

Das AP1 koordiniert und organisiert in seiner Rolle als Projektleitung die Prozesse im intedisziplinären Forschungsverbund „Future Proof Grasslands“. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen zum einen in der transdisziplinären Zusammenarbeit mit verschiedenen externen Akteuren. Zum anderen ist die Versuchstechnik und Betreuung der Exaktversuchsflächen im AP1 angesiedelt.

Transdisziplinärer Co-Kreationsprozess

Anhand zurückliegender Projekttätigkeiten und Erkenntnisse zu innovativen Konzepten für eine nachhaltige Landwirtschaft auf Grünland wird deutlich, wie entscheidend die intensive Kommunikation als Erfolgsfaktor den fachlichen Kontext des Verbundvorhabens trägt. Das Ziel von AP 1 besteht in der Durchführung eines transdisziplinär angelegten Co-Kreations-Prozesses zur Transformation des Entwässerungsmanagements hin zu einem integrierten Wassermanagement und einer resilienten Grünlandwirtschaft.

Das AP 1 fokussiert sich auf die transdisziplinäre Ebene des Projekts. Dabei arbeitet es sehr eng mit AP 2, 3 und 4 zusammen. Die interdisziplinär vom jeweiligen Arbeitspaket aufgearbeiteten (Teil-)Ergebnisse werden innerhalb der zwei Untersuchungsgebiete koordiniert und kanalisiert und in partizipativen Prozessen diskutiert, eruiert und evaluiert. AP 1 trägt insbesondere zum Aufbau und zur Kommunikation mit den regionalen Gebietskooperationen bei. Das besondere Augenmerk der Arbeiten von AP 1 besteht darin, die Untersuchungsgebiete für die Entwicklung von neuem Wissen und Erkenntnissen zu öffnen, um so im Rahmen des WPI-Teams den Transformationsprozess entlang des Wissens- und Technologietransfers aus der Wissenschaft bis zur Nutzeranwendung in der Praxis zu ermöglichen.

Betreuung der Exaktversuche

Im Kontext der Versuchstechnik steht das AP1 im engen Kontakt zu den partizipierenden Landwirten und den Arbeitspaketen, die Daten auf den Exaktversuchsflächen erheben. Die Betreuung und Einrichtung der Versuchsflächen erfolgt über die Versuchstechnik, die durch das AP 1 koordiniert wird. Neben der Kommunikation in die Praxis umfasst dies unter anderem, die Installation und Wartung der wasserbaulichen Infrastruktur und Messtechnik sowie die Pflege der Flächen im Zusammenhang mit den Anforderungen der Bewirtschaftung.