Grünlandzentrum
Niedersachsen/Bremen

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Die niedersächsische Milchviehhaltung befindet sich seit Jahren in einem Wandel. Viele Milchviehbetriebe geben die Weidewirtschaft zugunsten der ganzjährigen Stallhaltung auf. Die Ursachen liegen unter anderem in den Flächenstrukturen der Betriebe, den wachsenden Herdengrößen und in betriebswirtschaftlichen Vorteilen begründet. In der intensiven Milchviehregion Niedersachsen, haben 67% der Kühe noch Weidegang, bundesweit liegt der Wert bei 42%. Innerhalb Niedersachsens gibt es jedoch deutliche Unterschiede. Die Weidewirtschaft ist in den küstennahen Regionen, mit einem hohen Anteil an Dauergrünlandflächen, besonders stark verbreitet.[1]

Allerdings findet auch in dieser Region eine Entwicklung von der Weide in den Stall statt.

Diesem Trend soll mit dem Projekt “ Weideland Niedersachsen“ entgegen gewirkt werden.

Die Milchviehhaltung hat beim Verbraucher eine sehr hohe Akzeptanz. Der Verbraucher verbindet Milchproduktion nach wie vor mit einer naturnahen, tiergerechten und ökologisch schonenden Produktionsweise. Das Marketing setzt bewusst auf grüne Weiden, idyllische Landschaften und grasende Kühe.

Das Projekt Weideland Niedersachsen möchte die positive Wahrnehmung der Milchviehhaltung nutzen, um die Weidewirtschaft zu erhalten und zu fördern. Das vorrangige Ziel des Projektes ist der Schutz des Grünlandes.

Die Wertschätzung für Grünland, als Teil der niedersächsischen Kulturlandschaft und seine Multifunktonalität soll gezielt durch das Projekt unterstützt werden.

In Zusammenarbeit mit der Uni Göttingen, Department für Agrarökonomie und rurale Entwicklung, Abteilung Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte, und dem Transfer-Partner Molkerei Ammerland, wird das Projekt „Weideland Niedersachsen“ von dem Grünlandzentrum Niedersachsen / Bremen koordiniert.

Gefördert wird das Projekt durch das niedersächsische MInisterium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Detailiertere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf der Homepage www.weideland.gruenlandzentrum.org .

Projektleitung:
Anne Francksen
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Tel: 04401-8295620

 

 

 

 


[1] Birthe Lassen et al, Braunschweig, September 2014